Phototherapiegerät
für die HNO-Medizin


Phototherapie, präziser: der Einsatz von UV-Licht gegen chronisch entzündliche Hauterkrankungen, die nicht durch mikrobielle Erreger hervorgerufen werden, ist in der Dermatologie, u.a. zur Behandlung von Ekzemen, Psoriasis, Lupus etc. seit Langem etabliert.

Durch das innovative Medizingerät Rhinolight wird die bewährte Phototherapie erstmals auch in der HNO-Medizin anwendbar..


 

Phototherapie mit Rhinolight



Herkömmliche UV-Lichtquellen sind zu voluminös um in den für die HNO-Heilkunde relevaten Bereichen (Nase, Gehörgang...) einsetzbar zu sein.
Über einen mit UV-durchlässigen Gel gefüllten Lichtleiter appliziert Rhinolight das Therapie-Licht praktikabel und gut kontrollierbar in kleine und enge Kavitäten, wie z.B. die Nasenhöhle.


Lichtquelle


Excimer-Laser arbeiten ausschließlich im Spektralbereich 308 +/- 1 Nanometer, Sie sind apparativ aufwändig und entsprechend kostenintensiv.

Rhinolight-Licht ist, im Vergleich zu Excimer-Laser Licht, als schonender anzusehen.
Mit einer Xenon- Gas-Hochdruck-Entladungs-Lampe erzeugt Rhinolight ein weniger "hartes" Therapielicht mit kontinuierlicherem Spektrum. So wird ein hitzefreies, dem natürlichen Sonnenlicht ähnlicheres , therapeutisch hochwirksames weißes Licht erzeugt.t.
Die nötige Einwirkungsdauer mißt Minuten statt Millisekunden.
In der Lichtquelle werden u.a., Xenon und Chlor verwendett, so dass auch das vom Excimer Laser bekannte 308 Nanometer-Licht lokal als spektrales Maximum emittiert wird.

Aufgrund seines technisch einfachen und robusten Aufbaus ist Rhinolight deutlich erschwinglicher .

Phototherapie:
etablierte Behandlungsmethode


Phototherapie ist seit Langem in der Dermatologie etabliert.
Hauterkrankungen, wie atopische Dermatitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Akne usw. werden bereits seit über 100 Jahren erfolgreich mit dem UV-haltigen Licht der "Höhensonne" behandelt.


Erste "Höhensonne" für die HNO-Medizin


Rhinolight ist das erste Medizingerät das phototherapeutische Behandlungen auch in der HNO-Medizin ermöglicht .
Durch die Entwicklung des UV-durchlässigen Lichtleiters, der auf eine austauschbare autoklavierbare Aufschraubhülse endet, wurde Rhinolight zur ersten "Höhensone" der HNO-Medizin.
 

Behandlung





Die Abbildung links zeigt wie die Nasenkavität mit dem Lichtleiter, der auf eine sterlisierbare austauschbare Hülse endet, ausgeleuchtet wird.
Diese Behandlung dauert zwei bis drei Minuten pro Seite.
Sie ist schmerzlos, fühlt sich nicht heiss an, und wird meist von Arzthelferinnen ausgeführt.
Um ein verbessertes Eindringen des Therapielichtes zu gewährleisten wird empfohlen, kurz vor der Therapie schleimhautabschwellende Nasentropfen zu verabreichen.
 
deuzells


Reduzierte Freisetzung Entzündungsmediatoren aus Mastzellen



Allergien und viele chronisch entzündlichen Prozesse ohne erkennbare Ursache zeigen eine unangemessene (Über-) Aktivität von Mastzellen.
Mastzellen setzen eine Palette von Entzündungsmediatoren (Histamin, Heparin, Leukotriene etc.) frei, die die typischen Symptome von Allergien und chronischen Entzündungen hervorrufen.
Dies löst bei einer allergischen Reaktion durch Erweiterung der Blutgefäße die bekannten Symptome aus: Schwellungen, Rötung und Juckreiz.
Ausser Corticosteroiden und Antihistaminika gibt es nur wenige Therapiemöglichkeiten.
Die immunomodulatorische Wirkung der Phototherapie ist - vor Allem in der dermatologischen Anwendung - seit über einem Jahrhundert etabliert.
Die genauen Wirkmechanismen auf molekularer Ebene sind (noch) nicht im Detail geklärt., Die Wirkung von Rhinolight ist aber anhand einiger Parameter in Laboruntersuchungen belegbar:
- Fehlprogrammierte T-Helferzellen weisen nach Behandlung eine verkürzte Lebensdauer auf, sie werden entsprechend rasch neugebildet,
- eosinophile Leukozyten werden beschleuingt neugebildet,
- Interleukin 5 wird verringert,
- Interleukin 10 vermehrt festgestellt.
- Außerdem wird die Freisetzung von Mediatoren aus den Mastzellen gebremst.
Nach Anwednung von Rhinolight zeigt sich eine mastzellstabilisierende Wirkung.